Kommunikationsberatung: Ich bin und bleibe Kommunikationsberater – Frank Michna im Interview

Bitte stelle Dich kurz vor:

Mein Name ist Frank Michna. Ich lebe und arbeite mit meiner Familie in Bad Oeynhausen, einer kleinen, aber feinen Kurstadt mitten in Ostwestfalen. Kann man mögen lernen – ich fühle mich hier zuhause.

Kommunikationsberatung ist Dein Thema – wo liegt dabei der Fokus?

Ich bin Kommunikationsberater – das heißt ich helfe Unternehmen, Verbänden und Institutionen immer dann, wenn es darum geht Kommunikation in Ursache und Wirkung zu verstehen, zu optimieren und oft auch neu zu gestalten.

Mein Fokus liegt heute im Bereich der digitalen Kommunikation. Hierbei bewege ich mich im Spannungsfeld zwischen Marke, Medien und Menschen. Das heißt, wir kümmern uns um die Integration von z. B. Social Media in die Unternehmenskommunikation, entwickeln Konzepte, Strategien, bilden Teams inhouse aus und begleiten bei den ersten Schritten und auch darüber hinaus. Hierbei unterstützen wir Prozesse, moderieren und begleiten.

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Dahinter steht heute ein Team von Spezialisten, die zu jeder Zeit unseren Beratungsansatz in Form von der Programmierung von Websites, Online-Shops aber auch anderen Aktivitäten wie SEO, SEA, Online Marketing und Content Marketing eins zu eins abbilden können und für unsere Kunden auch dauerhaft umsetzen und ausspielen.

Ein effizientes Monitoring rundet unsere Aktivitäten ab und ist zugleich Messlatte für die kommenden Arbeiten. Einen großen Teil unserer Kunden begleiten wir heute dauerhaft in Form einer AaaS (Agency as a Service).     

In welchem Bereich fühlst du dich am wohlsten und warum?

Ich bin und bleibe Berater für Kommunikation – spreche mit meinen Kunden gern klares, verständliches Deutsch und verspüre eine diebische Freude, wenn ein Konzept zu laufen beginnt. Das heißt, ich kläre gerne auf, hole Menschen ab und nehme sie mit. Dabei versuche ich immer zu begeistern für das, was wir tun. Kommunikation fasziniert mich bis heute und sorgt so auch dafür, dass ich meinen Job noch nie als Belastung empfunden habe.

Viele Unternehmen spüren, dass sich die Welt um sie rasant schnell verändert. Wir bringst Du diese Erfahrung zu Deinen Kunden, wie vermittelst Du sie Ihnen?

Die angesprochene Veränderung ist ja gar nicht so „rasant“. Viele Veränderungen haben sich lange vorher angekündigt, man sich nur nicht adressiert gefühlt. Wir versuchen aufzuklären, dass steter Wandel und permanente Veränderung die neue „unveränderbare Komponente“ in der Unternehmensführung sind. Das heißt allerdings auch nicht, dass man alles mitmachen muss.

Wir bieten unseren Kunden deshalb die Sicht durch unsere Brille an, nehmen Sie mit in die Schuhe ihrer Kunden und eröffnen so oft ganz neue Blickwinkel und Sichtweisen. Daraus ergeben sich dann spannende Ansätze, um die Dinge neu zu bewerten und „anders“ anzugehen.

Dazu arbeiten wir viel mit Workshops und verstehen uns immer als Partner unserer Kunden, der als Pfadfinder einen Weg mitgeht und begleitet. Die Werkzeuge und Methoden sind dabei so verschieden, wie die Kunden, die wir betreuen – hier helfen die Jahre und die grauen Haare. 😉    

Wie würdest Du aus Deiner Sicht den Begriff “Digitalisierung” erklären?

Im Kern sprechen wir vom Umwandeln – von analogen Werten in digitale Formate – und eine damit verbundene Verarbeitung, also von Transformation. Oft reicht jedoch schon der Begriff „Wandel“, um nacktes Grauen zu erzeugen. Folgt dann noch die „Transformation“ gibt es kaum noch ein Halten … Ach Kinder, wir werden alle sterben, kommt aber später.

Welche Geschäftsmodelle haben in Zukunft die besten Chancen?

Genau die Modelle, die sich des digitalen Wandels und der digitalen Kommunikation bedienen, um Menschen sinnstiftend zu berühren. Ideen und Konzepte, die auf klassische (Marken) Werte setzen. Grundnutzen, Zusatznutzen vermitteln und nicht blenden.

Modelle, die auf Kunden fokussieren (ganz neuer Trend … hat man schon in den 90ern an den Hochschulen vermittelt, 2021 wieder im Kommen), Mehrwerte bieten und nicht erst über Agenturen ihren „Purpose“ erklären müssen. An welcher Stelle habt Ihr da eigentlich den Bus verpasst?

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Was war für Dich eine besonders gute Erfahrung während der Corona-Pandemie?

Das enge Zusammenrücken, die Rückbesinnung auf die Familie. Die fast selbstverständliche Bereitschaft des gesamten Teams sich einfach an Regeln zu halten. Die alte neue Begeisterung für den gelegentlichen Whiskey im Sessel und den Feierabend mit Kopfhörern und guter Musik.

In einer Zeit, in der bisher definierte Berufsbereiche immer mehr ineinander übergehen und sich gemachte Erfahrungen im neuen Kontext verändern: wie politisch und/oder gesellschaftlich muss/darf unsere Arbeit sein?

Wir müssen (wieder) viel politischer werden. Das Aufstehen neu lernen und lauter werden. Nur so wird es möglich sein die Scharlatane, Hassredner und ewig Gestrigen auf die Plätze zu verweisen. Unsere Gesellschaft, das Miteinander und dieses Land sollten es uns wert sein.

Was war für Dich eine besonders gute Erfahrung? Was ist Dir im Job besonders gut gelungen? Was war für Dich eine völlig neue Erfahrung?

Die tollste Erfahrung der vergangenen 18 Monate ist mit Sicherheit die Begleitung des Teams von 40komma6. Hier hat sich innerhalb kurzer Zeit eine Mannschaft gefunden, die unglaublich eng im Sinne der Kunden agiert und sich selbst immer wieder zu neuen Zielen pusht. Für mich als Senior Partner, gerade in Corona-Zeiten, eine unglaublich tolle Reise, die gerade erst begonnen hat. Über die besonders gut gelungenen Jobs schweige ich gerne. Corona mit all seinen Entwicklungen ist jeden Tag noch eine neue Erfahrung.     

Welche Tools arbeiten für Dich sinnvoll, womit erleichterst Du Deinen Alltag?

Viele kleine Helferlein, die unser Programmierer Henrik aus dem Ärmel geschüttelt hat, dann natürlich Things, Trello, Slack, Revolver und immer noch mein Notizbuch und ein Stift. Soviel analoges Arbeiten gönne ich mir.

Hast Du ein Motto? Wenn ja, welches?

In der Ruhe liegt die Kraft.

Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht.

Wo findet man dich in den sozialen Netzwerken?

Überall – suche nach „Frank Michna“ – nimm nicht den Hausmeister aus Essen und den Harley-Händler aus Hamburg. Total verrückt: Ab Mitte März nach über 15 Jahren auch wieder mit einer eigenen Website unter: https://www.frank-michna.de/  🙂

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Kontakt:

Frank Michna

Webseiten:

https://www.40komma6.de

https://www.frank-michna.de/

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